ACP-Therapie

„Mit der ACP-Therapie bieten wir Ihnen eine schonende, nebenwirkungsarme, individualisierte Therapiemethode, die entz√ľndungshemmend, schmerzlindernd und gelenksch√ľtzend wirkt.

ACP-Therapie an der Achillessehne

ACP, PRP oder Eigenblut?

Das sollten Sie vorab wissen

Ihnen werden in Zusammenhang mit einer ACP-Therapie auch folgende Begriffe begegnen:

  • PRP-Behandlung (PRP = Pl√§ttchen-Reiches Plasma oder englisch: Platelet-Rich Plasma)
  • Eigenplasma-Therapie oder
  • Eigenblut-Therapie. Aus medizinischer Sicht ist die Bezeichnung Eigenblut-Therapie nicht ganz korrekt, da lediglich ein Bestandteil des Blutes – das Plasma – zum Einsatz kommt.

ACP steht f√ľr Autologes Conditioniertes Plasma, also autologes konditioniertes Plasma. Autolog bedeutet im medizinischen Sprachgebrauch „zu dem selben Individuum geh√∂rig‚Äú. Dementsprechend werden unter dem Begriff autologe-biologische Therapieverfahren Behandlungsans√§tze zusammengefasst, bei denen k√∂rpereigene Substanzen des Patienten nach einer sogenannten Konditionierung angewendet werden.

Die ACP-Therapie gehört als autologe-biologische Therapie in den Bereich der Orthobiologie, eine Erweiterung der klassischen Orthopädie.

Mehr dazu auf unserer Seite √ľber >> unsere Spezialisierung auf orthobiologische Therapien <<.

Wirkungsweise einer ACP-Therapie

Verfahren mit körpereigenem Plasma

Sie wissen nun, dass die ACP-Therapie zu den Behandlungsformen geh√∂rt, bei denen k√∂rpereigene Substanzen zum Einsatz kommen: Hier ist es das Pl√§ttchen-Reiche Plasma (PRP), das wir aus einer kleinen Menge an Eigenblut gewinnen. Im Prozess der Konditionierung wird das Plasma mit einer hohen Thrombozytenzahl (Thrombozyten = Blutpl√§ttchen) von den anderen Bestandteilen des Blutes getrennt. Das geschieht in der Zentrifuge. Dieses sogenannte ‚Äěautologe konditionierte Plasma‚Äú (ACP) setzen wir dann in der Therapie ein, indem wir es an der verletzten K√∂rperstelle des Patienten injizieren. Der gesamte Prozess, von Blutabnahme bis Re-Injektion, findet in einem geschlossenen System statt, sodass eine h√∂chstm√∂gliche Sicherheit gegen Kontaminationen des autologen konditionierten Plasma gew√§hrleistet ist.

Das Besondere an ACP: Wiederherstellungskräfte anregen

Die Thrombozyten, die in hoher Anzahl im Plasma enthalten sind, spielen eine wesentliche Rolle im Zusammenhang mit Wachstum und Regeneration von Geweben. Sie setzen bei Verletzungen sogenannte Wachstumsfaktoren frei, die Reparaturprozesse ausl√∂sen und regulieren. Wird also ‚Äěautolog konditioniertes Plasma‚Äú in der Therapie eingesetzt, wird die Thrombozytenzahl im verletzten Bereich erh√∂ht, was die Selbstheilungskr√§fte des K√∂rpers zus√§tzlich f√∂rdert.

ACP Therapie erklärt mit Hilfe von Kreisdiagramm der Fa. Arthrex

Studien zur Wirksamkeit des Autolog Conditioniertem Plasma

ACP-Therapie – Patienteninformation

Im pdf finden Sie Details zu ACP-Anwendungsgebieten und Quellenangaben zu Studien, welche die Wirksamkeit bei jeweiliger Verwendung bestätigen.

Vorbereitung der ACP-Spritze
Vorbereitung der ACP-Spritze
Vorbereitung der ACP-Spritze
Vorbereitung der ACP-Spritze

Das macht uns zu Experten der ACP-Therapie …

„√úber 9.000 Patient*innen haben sich bei uns mit ACP behandeln lassen. Vom Leistungssportler bis zum stark bewegungseingeschr√§nkten Patienten.“

  • Bereits seit 2010 wenden wir diese Therapieform erfolgreich an.
  • Dr. Enneper z√§hlt als Spezialist zu den Pionieren der ACP-Behandlung an der Wirbels√§ule.

  • Die Anzahl unserer ACP-Patienten pro Jahr best√§tigt unsere vielf√§ltige Erfahrung.
  • Selbst aus dem Ausland besuchen uns Patienten gezielt f√ľr eine ACP-Behandlung.

Erfahrungsberichte zur ACP-Therapie

Unsere Patient*innen berichten 

Frank Vlerschgens l√§sst sich 2014 wegen Knieschmerzen von Dr. Enneper untersuchen. Die dann durchgef√ľhrte ACP-Behandlung bringt den gew√ľnschten Erfolg und Frank kann wieder schmerzfrei trainieren. 2021 erf√ľllt er sich seinen Traum und beendet den Transalpine Run.

„Aufgrund der bei Dr. Enneper durchgef√ľhrten Therapie kann ich meinen Laufsport und meine Leidenschaft f√ľrs Trailrunning endlich wieder schmerzfrei aus√ľben.¬†„

Philipp Bergeron hatte 2022 wochenlang R√ľckenschmerzen und konnte zeitweise kaum aufstehen. Nach ausf√ľhrlicher Untersuchung bei uns entscheidet er sich f√ľr eine ACP-Therapie seines R√ľckens. Philipps Schmerzen sind stetig zur√ľckgegangen und schlussendlich ist sein Sport, das Kitesurfen, wieder beschwerdefrei m√∂glich.

„So kann ich meinen Sport endlich wieder genie√üen!“

Nach einer Meniskus-Operation wird die Regeneration des Knies von Martin Miebach mit einer ACP-Behandlung unterst√ľtzt. Dank des erfolgreichen Eingriffs in Kombination mit ACP konnte Martin recht bald wieder sanft ins Training einsteigen und bereits 17 Tage sp√§ter seinen Halbmarathon schmerzfrei laufen.

„Bin begeistert von OP-Verlauf, anschlie√üender ACP-Therapie und Physio!!“

Die vollständigen Zitate lesen Sie bitte auf unserer Seite mit den >>Meinungen unserer Patient*innen<<.

Die Einsatzbereiche der ACP-Therapie

Schwerpunkt ist die Behandlung von Arthrose und bestimmten Sportverletzungen

In erster Linie wenden wir diese Therapieform bei Arthrose (Gelenkverschleiß) oder Knorpelschäden der großen Gelenke an:

  • Schulter
  • H√ľfte
  • Knie
  • Sprunggelenk
  • Sehnen- und Muskelverletzungen

Aber auch im Rahmen von Therapien im Bereich der Wirbelsäule und der kleinen Fingergelenke kann das ACP mit sehr gutem Erfolg zum Einsatz kommen.

Zusammenfassend sind das die Einsatzgebiete:

Dr. Enneper im Interview

>> Hier alle Antworten << zu diesen Fragen:

  • F√ľr welche Beschwerden eignet sich die ACP-Therapie?
  • Wie funktioniert die Behandlung?
  • Warum besonders f√ľr Menschen mit Arthrose?
  • Warum bei Tennisellenbogen, Golferarm oder Fersensporn?
  • Was sind die Vorteile gegen√ľber anderen Therapien oder Medikamenten?
  • Wie oft und wie aufw√§ndig?
  • Was berichten Patienten √ľber Verlauf und Erfolg?
  • Warum gerade bei Sportlern?
ACP-Therapie f√ľr Schulter bei Dr. Jens Enneper

Eigenplasma-Injektion f√ľr die Schulter

Eigenblut-Behandlung des Knies

Behandlung des Knies mit ACP

PRP-Behandlung des Achillessehne

Behandlung an der Achillessehne

Ablauf der ACP-Injektion

Aufbereitung des Plasmas f√ľr eine ACP-Injektion

Wenn die Diagnose und Sie sicher sind und Sie sich f√ľr eine ACP-Behandlung entschieden haben, wird das der Ablauf sein: Ihnen wird ca. 15 ml Blut aus der Armvene entnommen. Daf√ľr wird bereits die ACP-Doppelspritze genutzt. In einer Zentrifuge wird Ihr Blut dann aufbereitet, indem der Teil des Blutes separiert wird, der die regenerativen Bestandteile enth√§lt. Durch das spezielle System der Doppelspritze k√∂nnen dann die aktiven Bestandteile des Blutes entnommen werden und sind sofort bereit, in die betroffene Stelle injiziert zu werden.

Spritze zur ACP-Behandlung

ACP-Doppelspritze

Blutabnahme f√ľr die Eigenblut-Behandlung

Blutabnahme

PRP Behandlung - Eigenplasma in Zentrifuge

Aufbereitung und Herstellung des plättchenreichen Plasmas (PRP)

PRP-Behandlung - Doppelspritze

Separierung des plättchenreichen Plasmas in der Doppelspritze (steril wegen geschlossenem System)

autolog konditioniertes Plasma f√ľr die Eigenblut-Behandlung

Entnahme der inneren Doppelspritze des PRP

PRP-Behandlung - ACP Spritze bereit zur Injektion

ACP-Spritze bereit zur Injektion

Verhalten vor und nach der ACP-Spritze

Wichtig f√ľr Ihre ACP-Behandlung bei uns

Vor Ihrer Behandlung

  • Bitte trinken Sie 2 Tage vor Ihrer ACP-Spritze viel (mind. 2 Liter pro Tag).
  • Aktivieren Sie Ihre Zellen am Tag der Behandlung mit einem anspruchsvollen Spaziergang oder einer anderen Aktivit√§t, die mit Ihrem Beschwerdezustand m√∂glich ist. So f√∂rdern Sie die Qualit√§t Ihres Blutplasmas.
  • 10 Minuten vor der Behandlung sollten Sie leicht aktiv gewesen sein, z.B. durch Laufen von Treppen oder einem Spaziergang um den Block.

Die Behandlung an sich

  • Die Behandlung dauert ca. 60 Minuten und findet unter h√∂chsten Hygienestandards (OP-Standard) statt. Lesen Sie hierzu gerne auch unseren Text zur >> Praxis-Hygiene <<.
  • Je nachdem, was Ihre Therapieplan noch vorsieht, folgen Akupunktur oder Mikrostrom.
  • Unserer Erfahrung nach erzielen wir den bestm√∂glichen Therapieerfolg mit 6 Sitzungen (1 Termin pro Woche).

Nach Ihrer ACP-Spritze

  • Ihr Fahrt√ľchtigkeit ist nicht zus√§tzlich eingeschr√§nkt.
  • Die n√§chsten 24 bis 36 Stunden sollten Sie nicht sportlich sein. Eine normale allt√§gliche Belastung ist in Ordnung.
  • Gehen Sie wegen Infektionsgefahr nicht am gleichen Tag in die Sauna oder ins Schwimmbad.
  • Erstreaktionen innerhalb von 24 Stunden sind extrem selten aber m√∂glich. Bei Schwellung oder √úberw√§rmung melden Sie sich bitte in unserer Praxis.
  • 4-6 Wochen nach der letzten ACP-Injektion sollten Sie zur Kontrolle kommen.

Verhalten vor und nach ACP-Behandlung

Im pdf haben wir diese Hinweise f√ľr Sie zusammengefasst. Nat√ľrlich erhalten Sie dieses Merkblatt mit allen anderen Dokumenten bei Ihrem Sprechstunden-Termin.

Dr. Jens Enneper im Interview zur ACP-Therapie

Das Interview wurde gef√ľhrt von der Presseagentur medical relations GmbH im September 2019.

Bei der ACP-Therapie kommt aufbereitetes, patienteneigenes Blut zur Anwendung. Das autologe konditionierte Plasma (ACP) wird von Orthop√§den und Sportmedizinern vor allem zur Behandlung von Arthrosen, degenerativen Sehnenverletzungen und Gelenkentz√ľndungen, sowie akuten Sportverletzungen eingesetzt. Seit 2011 kann ACP auch im Profisport zum Einsatz kommen, nachdem es von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) von der Dopingliste gestrichen wurde. Die Behandlung erfolgt ambulant in der Arztpraxis. Dabei wird das konditionierte Plasma individuell f√ľr jeden Patienten hergestellt. Der Orthop√§de und Sportarzt Dr. Jens Enneper aus K√∂ln setzt die ACP-Therapie seit vielen Jahren erfolgreich ein. Wir haben Dr. Enneper zu seinen Erfahrungen mit ACP befragt.

Herr Dr. Enneper, f√ľr die Behandlung welcher Beschwerden ist die Therapie mit Eigenplasma geeignet?

„Im Grunde ist die ACP-Therapie f√ľr alle Gelenkbeschwerden und Sehnen- und Muskelverletzungen geeignet. Dabei stehen verschiedene Erkrankungen im Mittelpunkt. Au√üerordentlich gut funktioniert die Behandlung bei Gelenkbeschwerden durch Verschlei√ü, also Arthrose im Knie-, H√ľft- oder Sprunggelenk sowie an der Wirbels√§ule. Auch bei akuten Entz√ľndungsereignissen, beispielsweise der schmerzhaften Kalkschulter, ist sie gut anzuwenden. Sehr gut wirkt die Therapie auch bei Sehnenverletzungen, zum Beispiel im Bereich der Achillessehne oder beim Tennisellenbogen. Zudem kann man akute Muskelverletzungen bei Sportlern erfolgreich mit ACP behandeln.“

Dr. Jens Enneper im Interview zur ACP-Therapie
Dr. Jens Enneper im Intervwie zur ACP-Therapie
Dr. Jens Enneper im Interview zur ACP-Therapie

Wie funktioniert diese Therapieform genau?

„Die ACP-Therapie funktioniert im Prinzip so, dass wir uns die k√∂rpereigene Regenerationsf√§higkeit zu Nutze machen. Denn alles, was bei uns im K√∂rper defekt ist, versucht der K√∂rper immer auch selbst zu reparieren. Das funktioniert √ľber unser Immunsystem, was sehr komplex angelegt ist. Denken wir zum Beispiel an eine Schnittwunde, hier funktioniert die Heilung auch in mehreren Schritten. Genau dieses komplexe Prinzip k√∂nnen wir uns an vielen Stellen des K√∂rpers zu Nutze machen. Letztendlich geht es um die Aktivierung und Steuerung des lokalen Immunsystems. Und das haben wir √ľberall, auch in den Gelenken. In den Schleimhautzellen dort befinden sich beispielsweise auch solche Steuerungselemente, die die Regeneration am Knorpel verbessern. Mit ACP greifen wir also in ein bestehendes biologisch-komplexes System ein und unterst√ľtzen den nat√ľrlichen Heilungsprozess des K√∂rpers.

Bei der ACP-Therapie wird aus unserem Blut in einem speziellen Verfahren Blutplasma gewonnen. In diesem Plasma sind sogenannte Blutpl√§ttchen, auch Thrombozyten genannt, in einer sehr hohen Konzentration enthalten. Direkt am Ort der Verletzung setzen sie Wachstumsfaktoren frei, die den Wiederaufbau des verletzten Gewebes, also die Regeneration verletzter Zellen, starten. Gleichzeitig wird der Entz√ľndungsprozess im Gewebe, der f√ľr die Schwellung und √úberw√§rmung verantwortlich ist, sozusagen moderiert. Das hei√üt, die Entz√ľndungszeichen gehen zur√ľck. Konkret bedeutet das f√ľr Patienten, dass Gelenke wieder weniger schmerzhaft und besser beweglich sind.“

Warum bietet sich eine ACP-Behandlung gerade f√ľr Menschen mit Arthrose an?

„Arthrose ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Gelenk eine schmerzhafte Bewegungseinschr√§nkung hat. Das hei√üt, Betroffene k√∂nnen es nicht mehr gut bewegen und der K√∂rper versucht, das Gelenk zu versteifen. Grunds√§tzlich funktioniert die ACP-Therapie bei jedem Arthrosegrad gleich: die Entz√ľndung geht runter, Beweglichkeit, Koordination und Aktivit√§t werden verbessert, dadurch erh√∂ht sich die Muskelkraft ‚Äď und genau das erm√∂glicht ein beschwerdefreies und schmerzreduziertes Leben. Das bedeutet eine bessere Lebensqualit√§t f√ľr Patienten.

Bei der Fr√ľharthrose k√∂nnen wir mit ACP daf√ľr sorgen, dass die noch vorhandenen Knorpelzellen sich wieder mit Fl√ľssigkeit f√ľllen und damit belastbarer werden. Die Patienten sind wieder in der Lage Sport zu treiben oder den Alltag schmerzfreier zu gestalten. Bestenfalls besteht √ľber Jahre eine signifikante Schmerzfreiheit.

In sp√§teren Stadien der Arthrose, wenn keine oder deutlich weniger Knorpelzellen vorhanden sind, arbeitet die Gelenkschleimhaut aktiv daran, das Gelenk zu versteifen und genau das verursacht die typischen Arthrosebeschwerden wie Anlauf- und Belastungsschmerz und sp√§ter Ruhe- und Nachtschmerz. Auch hier k√∂nnen wir mit der ACP-Therapie entgegenwirken und auch Patienten auf eine notwendige Operation (zum Beispiel Gelenkersatz) vorbereiten. Wir setzen ACP quasi als ‚ÄěPrehabilitation‚Äú bei bevorstehenden Operationen ein, indem wir schon vor dem Eingriff eine bessere Beweglichkeit und Koordination herstellen und dem Patienten erm√∂glichen, aktiven Muskelaufbau zu betreiben. Damit machen wir ihn fit f√ľr die Operation und die Zeit danach, sprich das Reha-Training, das nat√ľrlich auch viel effektiver ist, wenn bereits vor der Operation schon bessere Muskeln vorhanden sind.“

Tennisellenbogen, Golferarm oder Fersensporn sind häufige Erkrankungen aufgrund starker oder falscher Belastungen beim Sport. Warum ist die Behandlung mit plättchenreichem Plasma bei diesen Krankheiten besonders zu empfehlen?

„Bei diesen chronischen Sehnenerkrankungen wurde die Sehne oft jahrelang √ľberbelastet und das f√ľhrt zu einer krankhaften Verdickung oder Teilrissen der Sehnen. Sehnen sind grunds√§tzlich zwar in der Lage, sich selbst zu regenerieren, aber sie sind sehr schlecht durchblutet und geh√∂ren damit in die Gruppe der schlecht heilenden Gewebe. Genau hier k√∂nnen wir eingreifen: Schlecht heilende Gewebe k√∂nnen wir mit der ACP-Behandlung in der Regeneration unterst√ľtzen. Dabei wird das schlecht heilende Gewebe durch die Wachstumsfaktoren im ACP sehr positiv beeinflusst.“

Was sind aus Ihrer Sicht die Vorteile der ACP-Therapie f√ľr die Patienten ‚Äď im Vergleich zu anderen Behandlungsformen oder Medikamenten?

„Wir haben bei uns in der Praxis bereits rund acht- bis neuntausend Patienten mit ACP behandelt. Ein gro√üer Vorteil f√ľr Patienten und √Ąrzte ist, dass die Behandlung weitgehend ohne Nebenwirkungen ist. Dar√ľber hinaus lernen wir zunehmend auch bei uns in der Praxis, dass wir bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates, die wir bisher operiert h√§tten, Eingriffe vermeiden k√∂nnen. Wir benutzen sozusagen das eigenst√§ndige Regenerationssystem des Patienten, das hei√üt, er hilft sich im Grunde selber. Mit ACP helfen wir nur ein bisschen nach, letztendlich unterst√ľtzen wir die eigene biologische Heilung. Die ACP-Wirkung ist immer wieder beeindruckend!

Wenn wir beispielsweise Schmerztabletten geben, bremsen wir oftmals genau diese Heilung. Das Medikament reduziert zwar Schmerzen, Schwellungen, √úberw√§rmung, die ja dem Patienten die Probleme bereiten ‚Äď aber damit werden eben auch die erw√ľnschten biologischen Vorg√§nge im K√∂rper gebremst. Zudem haben wir bei diesen meist starken Medikamenten Nebenwirkungen zu erwarten und Organe werden belastet. Mit ACP haben wir das alles nicht, denn diese Methode ist rein biologisch wirksam und bei richtiger Anwendung sehr nebenwirkungsarm.“

Wie aufw√§ndig ist die Eigenplasma-Therapie f√ľr Patienten und wie oft muss die Behandlung durchgef√ľhrt werden?

„Die ACP-Behandlung ist f√ľr Patienten ein geringer Aufwand. Der Patient kommt in die Praxis, es wird Blut abgenommen und aufbereitet, parallel wird er sorgf√§ltig untersucht und vorbereitet, also die Haut steril abgewaschen und das Gelenk steril abgedeckt. Dann erfolgt die Spritze in das betroffene Gelenk. Nach der Behandlung bleibt der Patient noch ein paar Minuten in der Praxis, anschlie√üend kann er direkt nach Hause gehen. Das Ganze dauert bei uns in der Praxis circa 30 Minuten.

Das einzige, was der Patient danach beachten sollte, ist dass er rund 30¬†Stunden nach der Behandlung keinen Sport machen soll. Wir haben mitunter spezielle Sportler als Patienten, die kommen dann zum Beispiel aus Koblenz mit dem Fahrrad zu uns nach K√∂ln in die Praxis geradelt, um vor der Behandlung noch eine Trainingseinheit zu haben, lassen sich eine ACP-Spritze geben, und fahren dann mit dem Zug zur√ľck.

Die Behandlung wiederholen wir ungef√§hr f√ľnf bis sechs Mal im Abstand von jeweils einer Woche. Die Hauptwirkung tritt je nach K√∂rperregion meist sechs Wochen nach der letzten Behandlung ein.“

Was berichten Ihnen Patienten zum Therapieverlauf bzw. zum Erfolg der Therapie?

„Die Erfolge der ACP-Therapie sind in der Regel sehr nachhaltig. Wir haben das bei uns in der Praxis schon am Beispiel ‚ÄěKniegelenk‚Äú im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass die Schmerzreduktion und damit verbundene Funktionsverbesserungen hoch signifikant sind. Dar√ľber hinaus haben wir auch sehr viele Einzelpatienten, die also nicht in unseren Studien erfasst sind, mit sehr guten Erfolgen. Oft hatten Patienten zum Beispiel Probleme am Knie, wurden mit ACP behandelt und kommen dann nach Jahren wieder mit einem anderen Problem. Das Knie ist komplett schmerzfrei, und wir behandeln dann etwa die Schulter.

Also zusammengefasst: Wir sehen bei den meisten Patienten eine deutliche Verbesserung nach der ACP-Behandlung. Bei manchen Patienten bleiben zwar Restbeschwerden, wobei sie uns dann berichten, dass sie gut damit leben k√∂nnen. Nat√ľrlich gibt es auch eine kleine Gruppe, vielleicht circa 20 ‚Äď 25 Prozent, bei denen ACP nicht gut oder nur bedingt funktioniert. Daf√ľr gibt es verschiedene Gr√ľnde, wie falsche Ern√§hrung oder andere Erkrankungen. Aber auch bei diesen eher schwierigen Patienten erreichen wir mit ACP meist zumindest eine kleine Verbesserung der Beschwerden.“

Sie behandeln auch Profisportler mit ACP in Ihrer Praxis. Warum ist der Einsatz von ACP gerade bei diesen Hochleistungssportlern sinnvoll?

„Wir behandeln sehr viele Sportler mit ACP, sowohl Hobby- und ambitionierte Freizeitsportler als auch viele richtige Profisportler. Einige Top-Athleten aus Deutschland und der ganzen Welt, zum Beispiel aus Australien, Amerika und China, lassen sich bei uns behandeln. Die Gesundheitssportler versuchen einfach ihren K√∂rper zu trimmen, damit sie gesund durchs Leben kommen. Profisportler haben einen etwas anderen Blick auf ihr Leben, der Sport ist ihr Beruf, sie verdienen damit Geld, streben nach Erfolgen, wie Medaillen und Rekorden. Gleichzeitig wissen sie, dass die Zeit daf√ľr begrenzt ist. Viele haben die Einstellung: ‚ÄěOkay, part of the deal ist halt, dass ich immer mal ein paar Beschwerden habe, aber bitte m√∂glichst wenige, damit ich mein Training und die Wettk√§mpfe gut machen kann‚Äú.

√Ąrzte und Trainer stehen in der Verantwortung, diese Sportler gut zu betreuen und zu begleiten. Ich pers√∂nlich finde, dass gerade auch Hochleistungssportler es verdienen, dass man als Arzt m√∂glichst heilend, also regenerativ und nachhaltig behandelt ‚Äď und nicht nur kurzfristig Symptome lindert. Wenn also beispielsweise ein Profifu√üballer Gelenkverschlei√ü hat, kann man ACP genauso wunderbar anwenden wie bei den Nicht-Sportlern, um damit die Karriere wieder positiv zu beeinflussen. Oder auch bei schlecht heilenden Knochenverletzungen, wie bei Manuel Neuer. Der wurde auch mit ACP behandelt und es hat super funktioniert. Nat√ľrlich kommen noch weitere unterst√ľtzende Ma√ünahmen dazu und letztendlich muss der K√∂rper das selber hinkriegen.

Zudem sind Hochleistungssportler besondere Talente, haben ganz bestimmte Voraussetzungen, und k√∂nnen sich deshalb auch deutlich besser regenerieren als der Durchschnitt der Bev√∂lkerung. Daher sprechen Therapieformen wie ACP bei diesen Sportlern auch besonders gut an.“

Orthopädie und Sport Praxis Dr. Jens Enneper
Ihre Orthop√§die in K√∂ln Junkersdorf in der N√§he der Deutschen Sporthochschule: Wir sind eine inhabergef√ľhrte Facharzt-Praxis und behandeln seit Praxisgr√ľndung 2010 alle orthop√§dischen Krankheitsbilder, insbesondere unter sportmedizinischen und ortho-biologischen Aspekten. Damit konzentrieren wir uns auf sehr schonende und nachhaltige Heilungsmethoden und eine m√∂glichst lange Leistungsf√§higkeit unserer Patientinnen und Patienten.

Erreichbarkeit

Kirchweg 2a, 50858 Köln
+49 221-88 88 92-0
+49 221-88 88 92-10
+49 176-407921-99
info@orthopaedieundsport.de

Praxiszeiten

Mo-Do: 08:00‚Äď19:00 Uhr
Freitag: 08:00‚Äď15:00 Uhr